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Baubeginn: Satellitenterminal für 650 Millionen
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| München (03.02.2012). – Am Münchner Flughafen rollen trotz eisiger Kälte die Bagger: Am Terminal 2 entsteht für rund 650 Millionen Euro ein neues Satellitenterminal. Wie Flughafen-Sprecher Robert Wilhelm kürzlich bestätigte, sind die Aushubarbeiten in vollem Gang. Die Fertigstellung sei für das Jahr 2015 geplant. Für das Satellitenterminal wird die bereits bestehende Gepäcksortierhalle um drei Stockwerke erhöht. Von dort aus sollen künftig Reisende über Brücken in Flugzeuge einsteigen können. Vom Terminal 2 aus gelangen die Fluggäste über ein unterirdisches, Personentransportsystem mit fahrerlosen Zügen zu dem Satelliten. Wilhelm betonte, dass dadurch der Busverkehr auf dem Flughafengelände verringert werde. |
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Bestellungen im Maschinenbau auf Talfahrt
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Frankfurt (02.02.2012). – Die nachlassende Dynamik der Weltkonjunktur hinterlässt Bremsspuren in den Auftragsbüchern des deutschen Maschinenbaus. Nach zuvor fast zwei Jahren kräftigen Wachstums gingen bei den Betrieben im Dezember 2011 zum zweiten Mal in Folge weniger Bestellungen ein als im Vorjahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt berichtete. Demnach lag der Ordereingang real zehn Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.
Das Inlandsgeschäft stagnierte, das Auslandsgeschäft sank um 14 Prozent – dabei entwickelte sich das Geschäft mit den Euroländern im Gleichschritt mit dem Ausland insgesamt. Im Gesamtjahr 2011 lagen die Auftragseingänge nach den Angaben um zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahres. |
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Geldmangel bei Gebäudesanierung
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| Berlin (01.02.2012). – Das hat der Bundesregierung gerade noch gefehlt. Die Energiewende kommt in vielen Bereichen nicht so recht in Fahrt, der Streit um die milliardenschwere Solarförderung belastet das Klima zwischen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Und nun stehen auch noch beim Schlüsselprojekt Gebäudesanierung die Signale auf Rot. Unerwartete Einnahmelöcher lassen die Fördermittel – etwa zinsgünstige Kredite der staatlichen KfW-Bank – von 1,5 Milliarden Euro auf 900 Millionen Euro schmelzen. |
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Hochtief will keine Bauten wie die Elbphilharmonie mehr übernehmen
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Hamburg (31.01.2012). – Nach dem Debakel beim Bau der Elbphilharmonie in Hamburg will sich der Baukonzern Hochtief nicht mehr an vergleichbaren Projekten beteiligen. Hochtief werde das Konzerthaus zu Ende bauen, sagte Konzernchef Frank Stieler der „Rheinischen Post“. „Doch in Zukunft werden wir uns nicht wieder auf komplexe Projekte mit der öffentlichen Hand einlassen, die beim Baustart noch nicht fertig geplant sind.“ Für die Kostenexplosion sei nicht Hochtief verantwortlich, betonte Stieler. Ursache seien die ständigen Nachplanungen und Zusatzwünsche der Architekten und des städtischen Bauherrn. Außerdem fehle in Hamburg die zentrale Steuerung. |
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Sany übernimmt Betonpumpenhersteller Putzmeister
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| Aichtal (30.01.2012). – Der Betonpumpenhersteller Putzmeister wird vom chinesischen Konzern Sany Heavy Industry übernommen. Dadurch entstehe der weltweite Marktführer für Betonpumpen, gab Putzmeister in Aichtal (Kreis Esslingen) bekannt. Sany werde - zusammen mit dem chinesischen Investor Citic PE Advisors aus Hong Kong als Minderheitseigner - 100 Prozent an Putzmeister übernehmen. Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Erlöse sollen in Stiftungen des Putzmeister-Gründers Karl Schlecht fließen. Das Geschäft müsse noch von den Behörden genehmigt werden. Das deutsche Unternehmen werde zukünftig als „Premiummarke“ der Chinesen firmieren. |
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Caterpillar blickt auf starkes Jahr 2011 zurück
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| Peoria/USA (27.01.2012). – Der weltgrößte Baumaschinen-Hersteller Caterpillar ist im Schlussquartal 2011 stärker gewachsen als erwartet und startet optimistisch ins neue Jahr. Der Gewinn stieg im vierten Quartal auf 1,55 Milliarden Dollar verglichen mit 968 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern in Peoria (US-Bundesstaat Illinois) berichtete. Der Umsatz erhöhte sich auf den Rekordwert von 17,24 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen der Analysten. |
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Aserbaidschan will höchsten Wolkenkratzer der Welt
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| Baku (26.01.2012). – Aserbaidschan will im Wettstreit um den höchsten Wolkenkratzer der Welt mitmischen. Eine Unternehmensgruppe in der an Öl und Gas reichen Kaukasus-Republik wolle mit dem Bau eines 1050 Meter hohen Gebäudes einen neuen Weltrekord aufstellen, berichteten Medien in der Hauptstadt Baku. Der Büroturm solle damit den 828 Meter hohen Turm Burj Chalifa in Dubai übertrumpfen. Die aserbaidschanische Avesta-Gruppe wolle ihr Hochhaus nahe der Hauptstadt Baku im Kaspischen Meer auf künstlichen Inseln errichten, den „Khazar Islands“. Das Hochhaus sei zunächst nur in einer Größe von 560 Metern geplant worden, nun aber größer vorgesehen. |
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Elbphilharmonie – Hochtief klagt gegen 40-Millionen-Vertragsstrafe
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| Hamburg (25.01.2012) - Der Elbphilharmonie-Baukonzern Hochtief geht gerichtlich gegen die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von rund 40 Millionen Euro wegen Bauzeitverlängerung vor. Das Unternehmen habe jetzt vor dem Landgericht Hamburg Klage gegen die Elbphilharmonie-Objektgesellschaft Adamanta eingereicht, berichtete der Baukonzern. „Damit soll gerichtlich festgestellt werden, dass Hochtief trotz längerer Bauzeit keine Vertragsstrafe zahlen muss“, hieß es. Die Hansestadt hatte die 40 Millionen Euro für elf Monate Bauverzögerung der Adamanta in Rechnung gestellt. Pro Tag Verzögerung soll demnach die Projektgesellschaft, an der die Commerzbank-Tochter Commerz Real und Hochtief selbst beteiligt sind, 200 000 Euro zahlen. Die Schadensersatzforderungen gingen an die Adamanta, die diese an Hochtief weiterreichte. |
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Schweiz erwartet zügigen Ausbau der Rheintalbahn
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| Offenburg (24.01.2012). – In der Diskussion um den Ausbau der Rheintalbahn erwartet die Schweiz von den Deutschen eine gesicherte Finanzierung sowie zügige Bauarbeiten. Deutschland habe sich zum Ausbau der Strecke am Oberrhein vertraglich verpflichtet, sagte der Direktor des Schweizer Bundesamtes für Verkehr (BAV), Peter Füglistaler, dem „Offenburger Tageblatt“. Die Strecke schließe an das Schweizer Schienennetz an und habe für die Eidgenossen große Bedeutung. In Deutschland werde dies zunehmend erkannt. Die Zusammenarbeit beider Länder in dieser Frage sei gut. |
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BND-Neubau kostet mit Umzug 1,3 Milliarden
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| Berlin (23.01.2012). – Die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin wird nach Regierungsangaben einschließlich des Umzuges rund 1,3 Milliarden Euro kosten. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, die Bundesregierung gehe von Baukosten in Höhe von 843 Millionen Euro aus. Rechne man die nötige Technik und den Umzug hinzu, dürften die Kosten „nach unserem derzeitigen Kenntnisstand eher bei 1,3 Milliarden Euro liegen“. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hatte zuvor von Gesamtkosten gesprochen, die „eher bei zwei Milliarden Euro liegen als bei einer Milliarde Euro“. Die Aussagen „halten wir für stark überzogen“, sagte Seibert. |
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Neugeschäft bei Bausparkasse brummt
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| Stuttgart (20.01.2011). – Die Bausparkasse Schwäbisch Hall profitiert von den Unsicherheiten an den Finanzmärkten und hat beim Neugeschäft 2011 kräftig zugelegt. „Erneut haben wir uns als Stabilitätsanker in der Krise erwiesen“, sagte Vorstandschef Matthias Metz in Stuttgart. Im vergangenen Jahr schloss der Branchenprimus in Deutschland 900 000 neue Bausparverträge mit einem Volumen von 31,7 Milliarden Euro ab. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 10,5 Prozent. Auch 2012 will Metz beim Neugeschäft wieder die Marke von 30 Milliarden Euro knacken. „Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr - und darüber hinaus - vom Trend zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen profitieren“, sagte der Manager. Ende 2011betreute die Bausparkasse hierzulande rund 6,8 Millionen Kunden (Vorjahr: 6,7 Millionen). Deren 7,4 Millionen Verträge summieren sich auf einen Bausparbestand von 237 Milliarden Euro (Vorjahr: 225 Milliarden Euro). |
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Planung für Autobahn 14 verzögert sich
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| Magdeburg (19.01.2012). – Die Planung für die Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin wird sich voraussichtlich verspäten. „Nach Lage der Dinge wird es zu einer Verzögerung kommen“, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Magdeburg. Die Umsetzung des Projekts sei aber nicht gefährdet. Der erste Spatenstich für die 155 Kilometer lange Trasse war Ende November 2011 gesetzt worden. Die sogenannte Nordverlängerung der A14 soll im Jahr 2020 befahrbar sein. Sie kostet 1,25 Milliarden Euro. |
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