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-   Fachbeilage
Automaten brachten Unternehmen Erfolg
 
Automaten brachten Unternehmen Erfolg
Filip Despierre bestellte die
vierte Maschine kurz vor
Weihnachten 2009.
                  Fotos: Rimatem
Dischingen (ABZ).- Beim Unterzeichnen des Kaufvertrags für eine Rimatem-Maueranlage wäre Filip Despierre, der Geschäftsführer von dws-prefab, niemals auf die Idee gekommen, dass sein Unternehmen einmal zu den Marktführern im Bereich Fertigmauerwerk gehören würde. Doch mit dem Kauf der ersten Produktionsanlage wurden unbewusst die Weichen für eine aufsehenerregende Erfolgsgeschichte gestellt. Das familiengeführte Unternehmen unterhielt seit Jahren einen Baubetrieb und war darauf spezialisiert, Rohbauten im Geschosswohnungsbau und im individuellen Wohnungsbau zu errichten. Die hierfür notwendigen Betonelemente erstellte das Bauunternehmen in einem eigenen, kleinen Betonfertigteilwerk.
Im Jahr 2005 hörte Filip Despierre zum ersten Mal von der Firma Rimatem aus dem süddeutschen Dischingen und von ihrer automatisierten Mauerwerksfertigung. Er erfuhr, dass mit den Produktionsanlagen des Unternehmens gleichermaßen Kalksandstein-, Beton-, Leichtbeton-oder Ziegelwände im Werk vorgefertigt werden können. Der engagierte Geschäftsführer interessierte sich sehr für die Bauweise, konnte jedoch nicht glauben, dass diese Automatisierung tatsächlich möglich sei. Um sich selbst ein Bild davon zu machen, wollte er eine Anlage mit eigenen Augen betrachten.
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Zum Abtransport bereit
gestellte Wände.

Er reiste nach Deutschland zur Firma Hüning-Elementbau in Waltrop. Hier sind seit 1992 sechs Rimatem-Mauermaschinen in Betrieb und erstellen Fertigmauern aus Ziegelsteinen. Filip Despierre sagt hierzu: „Ich war sehr beeindruckt von der Produktionsgeschwindigkeit, die diese Anlagen ermöglichen. Gleichzeitig war ich aber auch sehr skeptisch. In Deutschland wird alles durch die DIN 1053-4 geregelt. Es handelt sich dabei jedoch um eine deutsche Norm. Sie gilt in Belgien nicht. Das war der Grund, warum ich mich nicht zum Kauf durchringen konnte.“
Nur ein Jahr später erhielt Filip Despierre die Information, dass ein Mitbewerber erfolgreich eine Rimatem-Maschine in Belgien eingeführt hatte und profitabel betrieb. Das Interesse des Bauunternehmers war zum zweiten Mal geweckt.

Infolgedessen nahm er erneut Kontakt zu Rimatem auf und informierte sich intensiver. Hierbei erfuhr er, dass das süddeutsche Unternehmen zwei unterschiedliche Anlagen anbietet: den Halbautomaten HAIII und den Vollautomaten VAI. Der Halbautomat ermöglicht es, bis zu 150 m2 individuell geplantes Mauerwerk innerhalb von acht Stunden zu erstellen, mit dem Vollautomaten sind bis zu 1000 m2 Tagesleistung möglich. Beide bieten den Vorteil, dass mit ihnen witterungsunabhängig gebaut werden kann und sie eine verbindliche Maßgenauigkeit garantieren. Filip Despierre konnte sich auch nach dem umfangreichen Zubehörprogramm der Firma Rimatem erkundigen und nahm Einblick in die internationale Arbeit des Unternehmens.

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Die Verladung der fertigen
Wände geschieht ohne
Probleme.
„Ich sah viele Herausforderungen auf uns zukommen“, sagt Filip Despierre, „doch ich war sicher, diese mit Hilfe von Rimatem zu meistern. Das international agierende Unternehmen verfügt über jahrelange Erfahrung im Bereich Fertigmauerwerk. Letztendlich überzeugten mich die zahlreichen Detaillösungen. Von der Planung einer effizienten Produktionsanlage über den Transport der Wände bis hin zu deren Montage – Rimatem hat an alles gedacht.“ Gemeinsam mit dem belgischen Unternehmer planten die Mitarbeiter von Rimatem eine neue Halle für die Maschinen. Die neue Mauerwerksanlage sollte dazu dienen, den Eigenbedarf an Fertigmauerwerk des Rohbauunternehmens zu decken. Tobias Riffel, der Geschäftsführer von Rimatem, sagt hierzu: „Da es nur wenig Mehraufwand mit sich brachte, konnten wir Herrn Despierre davon überzeugen, die Halle so groß zu bauen, dass auch eine zweite automatische Mauerproduktion darin untergebracht werden konnte.“

Mehr lesen Sie in der ABZ 30/10.

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RECHTECK
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DB AG diktiert der Bauwirtschaft unwirksame Skontoregelungen
Rechtswanwalt Jarl-Hendrik Kues
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Darum gehts: Die DB AG besitzt als Auftraggeberin für auf den Bahnbau spezialisierte Unternehmen eine besondere Marktstellung. Die Vertragsbedingungen der DB AG verdienen deshalb besondere Beachtung. Dieses gilt erst recht, wenn die DB AG Vertragsbedingungen ändert oder neu einführt. Ein konkreter Anlass ist die von der DB AG kürzlich eingeführte Änderung in den „Zusätzlichen Vertragsbedingungen“ (ZVB-DB).
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