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-   Baupolitik und Wirtschaft
Bagger auf Elbinsel für „Bauen der Zukunft” im Einsatz
  Von Almut Kipp
Hamburg. – Die Internationale Bauausstellung (IBA) in Hamburg will in gut zweieinhalb Jahren das „Bauen der Zukunft” zeigen – im Süden Hamburgs, in Stadtteilen, die durch Nationenvielfalt und hohe Arbeitslosigkeit geprägt sind. Die neben unwirtlichen Hochhaussiedlungen auch kleinstädtische Idylle bieten.
Bagger auf Elbinsel für „Bauen der Zukunft“ im Einsatz
Die Baustelle Wilhelmsburger-Mitte aufgenommen ist ein Projekt der Internationalen Bauaustellung IBA im Süden von Hamburg. Die IBA will in gut zweieinhalb Jahren das Bauen der Zukunft zeigen – im Süden Hamburgs, in Stadtteilen, die durch Nationenvielfalt und hohe Arbeitslosigkeit geprägt sind.                                Fotos: dpa
 

Bagger sind im Einsatz, Baugruben ausgehoben, Presslufthämmer lärmen: Auf der Elbinsel im Süden Hamburgs mit den multikulturell bevölkerten Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel wird die Internationale Bauausstellung IBA allmählich sichtbar. Nach dreijähriger Vorbereitungsphase kann auch IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg einmal durchatmen: „Es geht jetzt überall so richtig los”. Neben futuristischem und energieeffizientem Wohnungsbau geht es aber auch um gesellschaftspolitische Projekte für Bildung und Klimaschutz.

Der Blick von einer Aussichtsplattform in Wilhelmsburg-Mitte lässt erahnen, wie viel Arbeitskraft von Mensch und Maschine noch notwendig sein wird, um das umgebende Areal bis 2013 in schmucke Gärten der Internationalen Gartenbauausstellung (igs) zu verwandeln. 
IBA Hamburg
Die Baustellen von Mehrfa-
milienhäusern aufgenommen
sind Projekte der Wohnungs-
baugesellschaft SAGA GWG
für die IBA.
Dann sollen auch die Vorzeigebauten der IBA inmitten der Parkanlagen stehen: Häuser, die sich kontinuierlich den Raumbedürfnissen der Bewohner anpassen, dazu wohlgestalteter preiswerter Wohnraum und Häuser auf der Nutzfläche Wasser.Bauausstellung in der Bauausstellung nennen die Macher diesen Part.


„Bauen selbst ist nicht das große Problem, die Vorläufe sind komplizierter”, sagt Hellweg. In zweieinhalb Jahren werden nach seiner Schätzung 90 Prozent aller Projekte umgesetzt sein, 40 sind auf den Weg gebracht. Dann sollen an diesen zentralen Standort in Wilhelmsburg auch die Mitarbeiter der Hamburger Umweltbehörde ziehen, für diesen Neubau ist die Grundfläche freigeschoben. Ihre Heimat haben rund 1700 Menschen aus mehr als 30 Nationen in einer Wohnanlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SAGA GWG längst gefunden.

Ihre rund 800 Wohnungen mit Backsteinfassade an der Weimarer Straße werden bis zum Jahr 2013 für rund 78 Millionen Euro grundsaniert, energetisch auf den neusten Stand gebracht, Balkone kommen hinzu, ebenso mietbare Gartenparzellen. 70 Wohnungen seien bereits fertig, 200 aktuell im Bau, berichtet SAGA-Sprecher Mario Spitzmöller.

Mehr lesen Sie in der ABZ 35/10.

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