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Das Gerät sieht ziemlich unscheinbar aus. Es besteht aus einer knapp 80 cm hohen und am oberen Ende etwa 20 cm breiten zylinderförmigen Metallkonstruktion, um die sich eine etwa doppelt so hohe durchsichtige Kunststoffröhre schlingt.
Doch so klein wie das Gerät, das die Ingenieure und Techniker des Betonpumpenherstellers Putzmeister entwickelt haben einerseits ist, so groß ist auf der anderen Seite sein Nutzen. Mit ihm ist es erstmals möglich, den Druck, der gebraucht wird, um die unterschiedlichen Betonrezepturen durch Leitungen zu pumpen innerhalb kürzester Zeit zu ermitteln.
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Knut Kasten hat das
Sliding Pipe Rheo-
meter erfunden und
an der TU Dresden
mit dem neuen Ver-
fahren promoviert.
Bei Putzmeister
zeichnet er in der
Entwicklungsabtei-
lung für den Bereich
Anwendungstechnik
verantwortlich.
Foto: privat |
Bisher waren dazu, insbesondere bei großen Bauvorhaben, umfangreiche Pumpversuche nötig - und die kosten Geld. „Das können unter Umständen zigtausende Euro sein“, sagt Dr. Knut Kasten, der bei Putzmeister in der Entwicklung für den Bereich Anwendungstechnik verantwortlich zeichnet. Doch damit ist jetzt Schluss.
Einwickelt hat Putzmeister ein sogenanntes Rheometer.
Das sind Messinstrumente mit denen sich das Fließ- und Verformungsverhalten von Massen – in diesem Fall von Betonen bzw. Dickstoffen – ermitteln lässt. Herausgekommen ist dabei ein Gerät, das nach kurzem Training sowohl im Labor als auch vor Ort auf der Baustelle praktisch von jedermann bedient werden kann. Kasten, der das Gerät erfunden und an der TU Dresden mit dem neuen Verfahren promoviert hat: „Mit unserm Sliding Pipe Rheometer lassen sich die bisher anfallen Kosten deutlich reduzieren.“
Zu kaufen ist das Rheometer, dessen eigentliches Herz aus einem ausgeklügelten Computerprogramm besteht, jedoch nicht. Angeboten wird die Analyse – zumindest bis auf weiteres – ausschließlich als Dienstleistung.
Nicht mit dem Fließverhalten von Massen, sondern mit der Wiederverwendung von Baustoffen, speziell Belagasphalt, haben sich die Ingenieure des schweizerischen Bau- und Baustoffmaschinenherstellers Ammann befasst. Entwickelt wurde ein Gerät, mit dem sich im Idealfall 100 Prozent der gefrästen Asphaltdecke recyceln und anschließend wieder einbauen lassen.
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Alexandra Pfister,
Produktmanagerin bei
Peri, während De-
monstration der Grid-
flex-Deckenschalung.
Mit dem neuen Sys-
tem kann praktisch
jede Geometrie von
nur einer Person von
unten eingeschalt
werden.
Foto: VDMA
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„Das Limit“, erläutert Verkaufsmanager Ulrich Winkelmann, „liegt heute bei etwa 65 bis 70 Prozent“. Bei höheren Anteilen würden mit den derzeit auf dem Markt verfügbaren Anlagen die in den Industrieländern geltenden Abgasbestimmungen meist ganz erheblich überschritten. Wir kommen, sagt Winkelmann, auf durchschnittlich etwa 75 bis 85 Prozent. Und das bei einer Produktionsmenge von bis zu 280 Tonnen in der Stunde.
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