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Dichtes Servicenetz zum Wohle der Kunden „geknüpft“
Kirchdorf an der Iller. – Der Baumaschinenhersteller Liebherr setzt seit Gründung des Unternehmens im Bereich der Erdbewegung in Deutschland auf ein gemischtes Vertriebs- und Servicesystem mit Niederlassungen und exklusiven Händlern. Vor etwa einem Jahr entstand daraus die Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH (LBV). Über die Entwicklung dieser neuen Gesellschaft sprach Rainer Oschütz, Chefredakteur der Allgemeinen Bauzeitung (ABZ) mit Klaus Kühner, LBV-Geschäftsführer Vertrieb.
Dichtes Servicenetz zum Wohle der Kunden „geknüpft“
Klaus Kühner, LBV-Geschäftsführer Vertrieb: „Ziel ist es, unseren Kunden rund um die Uhr perfekten, schnellen und kompetenten Service zu bieten. Das gilt ebenfalls für unsere Händler. Es entspricht unserem Slogan ‚Starker Service, starker Partner’.“ Arbeitet zuverlässig im innerstädtischen Bereich: Liebherr Mobilbagger 311.
                                                                                                Fotos: Oschütz/Liebherr
 
ABZ: Herr Kühner, seit über einem Jahr existiert die neue Gesellschaft mit Hauptsitz in Kirchdorf. Wie kam es zu dieser neuen Struktur?
Kühner: Mit Gründung der selbstständigen Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH haben die Liebherr-Gesellschafter der Entwicklung des deutschen Marktes für Erdbewegungsmaschinen entsprochen. Die ständig steigenden 
Dichtes Servicenetz
Muldenkipper auf Bergfahrt in
schwierigem Gelände.
Anforderungen an Vertrieb und Service machten es erforderlich, die gesamte Organisation in ihrer Struktur zu optimieren. An der Zielstellung jedoch, direkt am Puls des Marktes und der Kunden zu operieren, hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Die gemischte Vertriebs- und Servicestruktur mit Handelshäusern und eigenen Niederlassungen für Erdbewegung und vereinzelt auch für den Hochbau hat sich bewährt. Das entspricht voll und ganz der vom Firmengründer Hans Liebherr geprägten Philosophie: „Nur wenn unsere Kunden und Partner zufrieden sind, dürfen auch wir zufrieden sein“.

ABZ: Die gemischte Vertriebsstruktur für Erdbewegungsmaschinen hat im Hause Liebherr eine lange Tradition...
Kühner: Das ist richtig. Ein gemischtes und starkes Vertriebs- und Servicenetz zum Wohle der Kunden in Deutschland zu entwickeln, begann bereits vor 45 Jahren im Jahr 1967 mit der Gründung der ersten eigenen Niederlassung in Hamburg. 1970 gründete Liebherr eine weitere in München. 1975 und 1992 kamen die Standorte Kaiserslautern und Berlin hinzu. Seit 2009 erfolgte die Direktbetreuung der Kunden in Oberschwaben vom Stammwerk Kirchdorf an der Iller aus. Seit 2000 wurde das Servicenetz mit der Liebherr-Baumaschinen Dortmund GmbH und seit zwei Jahren mit der Liebherr-Baumaschinen Frankfurt GmbH noch dichter „geknüpft“. Damit wurde allen Verantwortlichen klar, dass diese verschiedenen Organisationsformen in einer GmbH zusammengeführt werden müssen. Nur so ist es möglich, Synergien zum Beispiel im Vertrieb, bei der Gebrauchtmaschinenverwertung, im Kundendienst sowie in der Ausbildung zu nutzen und sich voll und ganz auf die Anforderungen unserer Kunden zu konzentrieren. Ein Jahr nach der Gründung der LBV ist diese Zielstellung längst Wirklichkeit geworden.

Dichtes Servicenetz
Mit etwa 120 Servicefahrzeugen
sind die Monteure rund um die Uhr
erreichbar.

ABZ: Welche Wirtschaftskraft verkörpert die neue GmbH?
Kühner: Die Mitarbeiterzahl der GmbH – eine 100prozentige Tochter der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH in Kirchdorf – ist in einem Jahr um 15 Prozent auf 350 Beschäftigte angewachsen. Davon arbeiten etwa zwei Drittel im Service, der natürlich zum Wohle der Kunden noch weiter ausgebaut wird. Ein Drittel ist im Vertrieb und kaufmännischen Bereich beschäftigt. Dazu kommen gegenwärtig noch 20 Auszubildende. Unser Vertriebs- und Servicenetz ist in sechs Regionen aufgeteilt – Hamburg, Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Kaiserslautern und München mit Oberschwaben. In jeder dieser Regionen gibt es eine Niederlassung, um unsere Kunden optimal bedienen zu können. Zusätzlich werden diese Niederlassungen durch vier Zweigniederlassungen und zusätzlich zehn Stützpunkte der Liebherr-Mietpartner GmbH sowie vier Mietpartnerstationen in den LBV-Niederlassungen verstärkt.
Zur Bilanz nach einem Jahr gehört auch, an zwei Standorten in neue Niederlassungen investieren zu können. So werden wir im 2. Quartal dieses Jahres eine Miet- und Servicestation in Stockach am Bodensee in Betrieb nehmen. Außerdem bauen wir gegenwärtig eine neue Niederlassung Frankfurt in der Nähe des Bad Homburger Kreuzes, die im vierten Quartal 2012 ihre Pforten öffnet. Dort zieht unser Liebherr-Hochbaupartner, die Firma Nagel, ebenfalls mit ein. Damit werden künftig für unsere Kunden an diesem Standort sowohl der Hochbau als auch die Erdbewegung unter einem Dach vereint sein.

Mehr lesen Sie in der ABZ 05/11.

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Zusatzvergütung für Reparatur?
Rechtsanwalt Sebastian Büchner
Rechtsanwalt Sebastian Büchner

Darum gehts: Der vom Auftragnehmer (AN) verlegte PVC-Boden wirft bereits vor der Abnahme Blasen und Beulen. Als Ursache kommen zu große Estrichfeuchte zum Einbauzeitpunkt (hierzu hatte der AN rechtzeitig Bedenken angemeldet) sowie Endreinigungsarbeiten eines weiteren Unternehmers in Betracht, durch die das gesamte betroffene Stockwerk einige Wochen später kurzzeitig unter Wasser gesetzt worden war. Der Auftraggeber (AG) beauftragt schriftlich die Durchführung der Reparaturarbeiten, möchte aber trotzdem nicht bezahlen. Er weist darauf hin, dass der Gefahrübergang noch nicht erfolgt war und dass er deswegen keine Zusatzvergütung, erst recht nicht wie abgerechnet in Stundenlohn schulde.
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