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-   Baupolitik und Wirtschaft
EVB BauPunkt stellt sich neu auf
Rostock-Warnemünde (ABZ). – Wichtige Zukunftsthemen bestimmten die EVB BauPunkt Gesellschafterversammlung 2010 in Rostock-Warnemünde. Die Einkaufs- und Handelsgemeinschaft für Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge will in den kommenden Jahren ihre Systemführerschaft weiter ausbauen und in Deutschland schon bald flächendeckend präsent sein.
EVB BauPunkt stellt sich neu auf

Nach vierjähriger Tätigkeit wurden (von links) Fritz Martin, Jürgen Kraatz, Lutz Pietzschmann und Theo Leesmeister aus dem EVB BauPunkt Beirat verabschiedet. Von rechts die aktuellen Beiratsmitglieder Lorenz Gort, Michael Hain, Margrit Kummer-Koethe, Peter Schuppe und Thomas Seidl, Prof. Dr. Günter Olesch (Berater), Steffen Eberle (Geschäftsführer), Thomas Krüger und Gerhard Eberle (Geschäftsführer). Auf dem Bild fehlt das Beiratsmitglied Hermann Ziegler.
                                                                                             Foto: EVB BauPunkt


Bei der Jahrestagung in der Yachthafenresidenz Hohe Düne informierte Geschäftsführer Gerhard Eberle die Gesellschafter erstmals über den eingeleiteten Generationswechsel an der Spitze der Kooperation. Sein Sohn Steffen Eberle wird innerhalb der nächsten fünf Jahre als Geschäftsführer seinen Verantwortungsbereich erweitern, neue Aufgaben übernehmen und das Lebenswerk seines Vaters fortsetzen. Der 36-Jährige gehört dem Unternehmen bereits seit 14 Jahren an, davon acht Jahre als geschäftsführender Gesellschafter. Gerhard Eberle hatte die Einkaufskooperation 1983 gegründet – der Beginn einer bis heute anhaltenden Erfolgsgeschichte. Aktuell zählt die EVB BauPunkt 90 rechtlich selbstständige Gesellschafter mit 137 Standorten in sieben Ländern.

Zur Stärkung der Systemführerschaft will sich die Kooperation gegenüber der Industrie noch besser aufstellen. Die Zentralfakturierung reiche heute als Grundlage für erfolgreiche Preis- und Konditionsverhandlungen nicht mehr aus, unterstrich Steffen Eberle. Verbundgruppen müssten den Herstellern zusätzliche Leistungen und Plattformen bieten.

Die EVB BauPunkt arbeite bereits mit Hochdruck an entsprechenden Lösungen, um die Nachfrage der Gesellschafter stärker zu bündeln, ohne deren Selbstständigkeit als Unternehmer zu gefährden. Zwang und Bezugsverpflichtungen werde es auch in Zukunft nicht geben, sagte Steffen Eberle. Vielmehr werde die Kooperationszentrale in Göppingen den Gesellschaftern umfassende Systemdienstleistungen anbieten, um sie vor Ort noch erfolgreicher zu machen.

Dabei sollen die einzelnen Angebote noch mehr differenziert und für einzelne Gesellschaftergruppen maßgeschneidert werden. Als Beispiel nannte der EVB BauPunkt Geschäftsführer den zur bauma 2010 mit großem Erfolg gestarteten Fünf-Sterne-Mietverbund.

Mehr lesen Sie in der ABZ 30/10.

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